springteufel Krakenbändigerin
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Das Dasein eines Fans (in diesem Fall ist spziell die die Rede von dem Fans der japanischen Kultur) ist ein ständiger Wechsel von Frustration und Euphorie, Tränen und Dauergrinsen, Armut und absoluter Verarmung, aber alles Dies wird mit einer kaum nachvollziehbaren Ausdauer ertragen und gefeiert wenn man ein langerwartetes Sammlerstück in der Hand hält oder feststellt, dass der Import doch nicht den Verkauf des Haues fordert.

Genau auf solche Momente der Zwiespältigkeit möchte ich hier eingehen und die zarte Seele eines sich selbst ernannten Otakus, eines Cosplayers, Model Kiter, Cat Girl Fanatikers und Visual Kei Anhängers eingehen.


Buchhandlungen und andere Spießrutenläufe

Damals... da war alles noch anders, murmelt der Ur-Otaku und seufzt resignierend wenn er feststellen muss, dass man Manga, Fachzeitschriften und jegliche DVD mittlerweile ohne Probleme bei Media Markt oder per Amazon kaufen kann ohne sich wie Freiwild zu fühlen.
Damals gab es kaum Methoden an den heißgeliebeten Lesestoff zu gelangen. Möglichst unauffälig schlendert man betont locker pfeifend zu dem Buchhändler seines Vertrauens und schaut erst einmal 15 Minuten in die Auslegeware um ja nicht den Eindruck zu vermitteln, man warte schon seit Wochen auf den letzten Band Angel Sanctuary und träume schon vom Hauptprotagonisten und latscht dann lässig noch eine weitere halbe Stunde in dem Laden herum bis einem dann mit der flachen Hand an die Stirn schlagend plötzlichst einfällt dass man ja eigentlich mal diesen nebensächlichen Manga abholen könnte, den, für die kleine perverse Schwester die ja auf so komische langhaarige Männer steht und sicherlich nicht für mich.
"Ach Frau XYZ, ihren Comic wollen sie haben?"
"Öhm, ja ne, meinen nicht.... ja, schon."
Einem Schweißausbruch nahe leicht verkrampft um sich schauend, wieviele ältere gelangweilte Damen sich schon um einen gescharrt haben und kopfschüttelt um einen herumglubschen, schmeiß ich die 6 Euro auf den Tisch.
"Hier ihr `Golden Boy 4`, der war auch schon da."
"Ach herje wirklich?!" Ich krame etwas verschwitzt weiteres Kleingeld aus der Tasche und höre hinter mir dumpfe, schwere, alte Körper auf den Teppichboden fallen. Was kann ich denn dafür dass die Mädels auf dem Cover durch einen dummen Zufall ihre Oberteil in Extase zerissen haben und sich jetzt gegenseitig wärmen.
"Wollen sie eine Tüte haben?" werde ich noch gefragt ganz so als würde sie mich bemitleidend vor weiteren angewiederten Blicken schützen wollen, aber diese Worte dringen nur noch von Weitem an mich heran während ich immer die Tür im Auge über die hyperventilierenden alten Damen am Boden stiefel, die anscheind nicht wirklich Verständnis für Kintaros Frauenprobleme haben.

Und heute, bestellt man diese "Comics" massenweise bei Amazon und kriegt sie kostenlos ins Haus geliefert.
Und selbst wenn T-Offline einem wieder einmal einen Strich durch die Rechnung macht kann man sich im Buchladen des Vertrauens mittlerweile nicht mehr bis zur Kasse vorboxen weil ein Haufen von Kindern sich vor einem neu eingeführten Mangaregal gegenseitige mit ihren verdreckten Patschehändchen um Dragon Ball Band 38 in der 20. Auflage prügeln und dabei mit ihren Tornistern jedem das Annähern an das Regal zu einer lebensbedrohlichen Situation werden lassen. Und mittlerweile guckt auch keine Omi mehr böse wenn man mit Eidoron Shadow kauft bevor es auf der schwarzen Liste landet, dass sagt mir zumindest meine minderjährige Schwester die ohne Weiteres Band zwei zusammen mit ein paar Yui Shop Bänden von der leicht entnervten und überfordert ausschauenden Kassiererin bekommt.
Diese bereitet sich nämlich schon mal mental darauf vor die Horde von laufenden Ranzen aus der Tür zu fegen weil gleich Mittagspause ist und bewaffnet sich schon mal mit einem Besen und nähert sich der fauchenden Meute.

Und mal ganz ehrlich, auch wenn eine Reihe von Herzinfarkten geduludet werden musste, man sich selber immer wieder beweisen mussten, dass Herzblut in jedem Buchhandlungsgang steckte, so fühlte man sich als kleine schiefangeguckte Randgruppe sehr viel wohler.




Das große Fanart Gemetzel

Mittlwerweile gibt es gerade im Inernet genügend Plattformen auf denen sich eine neue Kaori Yuki oder der frischgeborene Toriyama austoben können.
Jeglicher künstlerischer Erguss kann hochgeladen, kritisiert, bewertet und zerissen werden.
Man sollte also meinen, dass Fans mit Fans zusammenarbeiten, dass man sich freut unter Gleichgesinnten zu weilen, sich inspieren lassen zu können und sich zsuammen zu freuen, dass man sich sündhaft teure Copicmarker leisten konnte.
Allerdings ist dem nicht immer so. gerade als Neuling muss man mit folgenden Möglichkeiten rechnen.
1.) Man ist einfach noch nicht lange am Zeichnen und man bekommt die nettsten Hilfestellungen in Form eines verbalen Arschtrittes, der einem verdeutlicht dass man einfach zu blöd ist ordentliche Proportionen zu zeichnen und einem selbst das madig macht, was man selber eigentlich ganz gerne mochte an dem Bild.
"SAMMA, bisse zu blöd nen kopf zu zeichen oda was!!!!!11"
Oder konstruktive Sätze wie.
"Sind das zwei Männer oda was, ich hasse Schwule!"

2.) Man ist wirklich relativ gut, die Fehler beschränken sich auf ein paar und man ist sogar schon soweit die Hände der Figur hinter dem Rücken hervorzuholen und man erwartet wirklich realtiv gute Meinungen, dann hagelt es nämlich Neider-6 und miese Kommentare, die abolute an den Ohren herbeigezogen sind und sich auf eine anonyme schelchte Bewertung oder eine anonamy schrfitliche Flame Bewertung beschränken.
Auch nett ist dann wenn man erst fertig gemacht wird und sein eigenes Bild dann auf anderen Homepages wieder findet, oder in anderen Zeitungen gedruckt sieht und man dann mit rschrecken feststellt, dass man über nacht seinen Namen geändert haben muss und schlafwandelt oder einfach jemand ein verdammtes nicht ausgesprochenes Copyright nicht akzeptieren und den Erfolg anderer Zeichner nicht würdigen kann.

Und entwerder man verrotet dann als unbekanntes Licht auf Animexx oder Devianart und macht Luftsprünge bei 2-3 netten.... nein, schon bei neutralen Kommentaren oder man wird als Star hochgefeiert und schaut sich die Kommenatrliste unter 50-60 Bewertungen gar nicht erst an.




Subs und andere Rechte eines Fans

Wenn man ehrlich ist und vor allem in das eigene Portmonaie schaut, so freut man sich doch eigenlich über die netten Subbergruppen die sich immer wieder die Mühe machen und ihr Herzblut dafür opfern, uns, den gemeinen Fans, aktuelle und neue Serien aus Japan in verständlicher Form zu liefern.
Zwar ist das alles nicht ganz sooo erlaubt und eigentlich auch nicht wirklich gern gesehen, aber kichernd und die Finger hintern dem Rücken kreuzend und grinsend versprechen sich die Folgen eh bald auf DVD zu kaufen leisten einem Torrents und der Esel immer wieder gute Dienste.
Nun gut, und so lange der Ehrenkodex eineghalten und wird und jede Gruppe ihre Subs wieder aus dem Netz nimmt, wenn die untertitelte Serie lizenseiert wurde, dann ist das auch alles mit einem zugedrücktem Auge zu sehen, aber da gibt es doch wirklich Fans die dann auf die Barikaden gehen.
"Sone DVD ist doch Kackteuer, wer kann sich sowas schon leisten!! Und son SUbs der ist umsonst!" <--- Ach was, wo nämlich genau der Haken an der Geschichte ist.
Der Pudelskern liegt nämlich darin, dass durch jden Subs, der der deustchen "Animeindursitrie" schadet, die Wahrscheinlichkeit zu weiteren Releases einfach schwindet. Aber das interessiert den Hardcore-Subber, denn alles was aus Deutschland kommt, kann eh schon mal nichts sein. Und wenn es das lezte ist, was sie tun, sie bekommen ihre Serien ins Netz, und zwar omsonst für die treuen ausgebeuteten Fans, denn das wertvolle Kulturgut, soll für jeden umsonst zugänglich sein. Fürs Museum zahlen, oder GEZ ist absolut nachvollziehbat aber doch bitte nicht für eine Unterhalungsserie die dem Fan gerazu gehört und der sich als Robin Hood der Anime ausgibt.
Es geht hier um einen Krieg gegen Komerz, um eine Leidenschaft und um Recht und Unrecht, wobei Recht hier absolut durch Einbildung zu ersetzen ist

Und so wird Gruppe XYZ auch noch in 5 Jahren Love Hina subben und sich strikt dagegen weigern Chobits aus dem Netz zu holen, und wenn es fünf mal lizensiert ist.
Merkwürdig ist dann nur, dass man sich im nachhinein ebschwert, dass nur Mist im detschen TV kommt, man immer noch die dritte Staffel von Pokemon um die Ohren geschmissen bekommt und einfach nichts Sensationelles mehr auf DVD erscheint.

Das ist als wenn man einem Kind den Lutscher klaut und sich dann beschwert, dass es am heulen ist.





Strg + Alt +Entf Anwendung: Frühling beenden

Die Temperaturen steigen, und das merkt selbst der hardgesottene Computer-Hocker: Irgendwie versucht die Sonne immer hardnäckiger druch die heruntergleassenen schwarzen Jelaousinen zu dringen und das E-mail-Fach wird zugemüllt mit Frühlings und Sommerangeboten.
Da kommen da Mails an die was von "Muttertag" und anderen neumoodischen Erfindungen reden, und ganz nebenbei fragt man sich, wann man seine Frau Mama eigentlich das letzte mal gesehen hat.
Durch ein beinahe schlechtes Gewissen und Magenknurren geplagt überredet man sich selber dann aus seiner vertrauten Höhle zu treten und tastet sich langsam voran.
Nachdem man sich langsam an das grelle Tageslicht und diverse soziale Kontakte gewöhnt hat, bemerkte, dass es keine "Rückgängig"-Funktion gibt wenn man in Hundekot tritt und dass das mit dem Abspeichern vor einer Konversation (die ja einige Tücken birgt) auch nicht so richtig will, gewöhnt man sich schon wieder fast an die Umgebung die außerhalb des 19 Zoll Viereck liegt.
Aber ganz so Grau hatte man dann alles doch nicht in Erinnerung. Igrndwas stimmt nicht, und spätestens nach einem Niesanfall hat man das gesammte Möbiliar von seiner Staubschicht freigehustet.

to be continued. . .




Otaku vs. Newbie

Ein altebkannter Konflikt zwischen Generationen, um Wissen, Können und Macht.
Der Altotaku ist schon seit Jahren dabei und führt mittlerweile Buch über Anschaffungen, weinte Tränen als damals Neon Genesis Evangelion im TV lief und mein Gott, was sparte er nicht um sich endlich das Angel Sanctuary Arbook aus Japan zu bestellen.
Er wuchs auf mit Lady Oskar, mit den Rock n' Roll Kids, fernab von Yu-Gi-Oh und One Piece.
Anime Fan zu sein, bedeutete noch Kampf. Kampf darum nicht mehr schief angeguckt zu werden, wenn man im Bus seinen Sailor Moon Manga auspackte, Kampf ums Überleben, weil das Hobby einem die Haare vom Kopf fraß und weil man vor Schlafmangel kurz vor dem Zusammenbruch war, weil die Sendetermine bei VOX dermaßen in der Tiefschlafphase liegen, dass das Aufnehmen der rar gesähten Anime zum Survifal Training mutiert.
Die Veröffentlichungen der Serie konnte man an einer Hand abzählen und die Verläge waren noch... sagen wir mal, sehr "übersichtlich".

Der Newbie dagegen, bekommt ja alles in den Rachen geschmissen, brüllt der geschlauchte Otaku. Davon mal abgesehen, dass im Zeitalter des Internets Anime schauen mehr oder weniger schon Langeweile Bekämpfung ist und keine Euphorieschreie mehr auslöst, kann man vor lauter Neuerscheinungen kaum noch seine lieblingsserien finden.
Dabei wird vor allem erst einmal auf Masse geachtet, Quantität statt Qualität und dem Ur-Fan bricht es das Herz wenn er seine erste importierte DVD Weiß Kreuz in den Händen hält und sieht was die deutsche Übersetzung so alles verbrechen kann.
So sieht sich der Alte Fan von dem Neuling überrant und und plattgewalzt wenn er im Comicladen seines Vertrauens in seinem Manga schmökert und eine Horde Kiddies ihm die Beyblades um die Ohren hauen.

Und wenn man mal ganz ehrlich ist, so fehlt es einem irgendwo.
Das Randgruppengefühl.
Sicher, gemotzt haben wir alle, wäre es nicht noch mal schön etwas kopfschüttelt angeschaut zu werden, wenn man den Golden Boy Manga bezahlt, wo bleibt euer ganzes Unverständnis? Jahrelang lebte man damit, anders zu sein, und jetzt soll man einfach dazugehören, in der Masse untergehen und es verdammt nochmal leicht haben?!

Und so wird man verbittert und verzichtet auf jegliche Synchro die annähernd deutsch klingen könnte und auch wenn man kein Wort japanisch kann, so ist es doch japanisch und der Fan sitzt vor dem Bildschirm und bewegt bald die Lippen synchron mit.
Und so rettet man sich in eine Welt weit weg von kommerziellen Conventions, RTL 2 und Internet und schaut sich die VHS Kasetten mit aufgenommen Lady Oskar Folgen ud findet sich in seinen Wurzeln wieder.




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